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Kantonale Volksinitiative zur Ergänzung des Luzerner Gesundheitsgesetzes"JA zur Luzerner Naturheilkunde
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Medienmitteilung 13.06.2010 |
Qualität und Patientenschutz in der Naturheilkunde auf später verschoben |
Die Mehrheit der Luzerner Stimmberechtigten hat sowohl die Initiative „JA zur Luzerner Naturheilkunde – Für Qualität und Kompetenz“ als auch den Gegenvorschlag abgelehnt. Dadurch ist es weiterhin jedem Laien möglich, eine Naturheilpraxis zu eröffnen, ohne Ausbildung, ohne Diplom, ohne Weiterbildungs- und ohne Schweigepflicht. |
Mit dem Gegenvorschlag versuchten sowohl der Regierungs- als auch der Kantonsrat die JA-Stimmen aufzuspalten und die Initiative zu schwächen. Das ist leider gelungen, zum Schaden von Behandlungsqualität und Patientenschutz in der Naturheilkunde. Das Resultat stimmt nachdenklich, weil sich vor rund einem Jahr die Schweizer Bevölkerung deutlich für die Naturheilkunde ausgesprochen hat und die Naturheilkunde im Kanton Luzern einen hohen Stellenwert geniesst. Mit der Verankerung des Verfassungsartikels 118a im Jahre 2009 werden die Kantone verpflichtet, die Zulassung für Naturheilpraktiker zu reglementieren. Mit der Annahme der Initiative hätte der Kanton diese Pflicht bereits heute erfüllt. Er wird nicht darum herum kommen, das kantonale Gesundheitsgesetz dem Auftrag der Bundesverfassung anzupassen. Wir werden uns auch in Zukunft weiterhin bemühen, mit Regierung und Parlament konstruktiv zusammen zu arbeiten, um Behandlungsqualität und Patientenschutz in der Naturheilkunde zu sichern. Der Vorstand von „JA zur Luzerner Naturheilkunde“ |
Initiative |
Seit 2006 kann im
Kanton Luzern jeder eine Naturheilpraxis eröffnen, sogar
ohne Ausbildung! Weil wir uns für Behandlungsqualität und
Patientenschutz in der Naturheilkunde einsetzen, fordern
wir mit der Initiative: 2. die gesetzliche Verankerung der Abgabeberechtigung von komplementärmedizinischen Arzneimitteln für Naturheilpraktiker TCM, TEN und Homöopathie, weil Patienten die nötige Arznei schnell zur Hand haben wollen! |
Kurzfilme zur Abstimmung vom 13.06.2010 |
| Regie und Produktion: © 2008 Antonia Meile, Luzern |
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Abstimmungs-News |
| 07.06.2010 |
Zweiter Fehler im Abstimmungsbericht der Luzerner Kantonsregierung |
Auch der Dachverband Komplementärmedizin (DAKOMED) kritisiert den Abstimmungsbericht der Luzerner Regierung an die Stimmberechtigten in einem weiteren Punkt und verlangt von der Regierung eine Stellungnahme. |
| 27.05.2010 |
Luzerner Regierung reagiert auf falsche Angaben in den Abstimmungsunterlagen |
Die Föderation Alternativmedizin Schweiz (Fams) kritisiert die Luzerner Regierung. Grund: Im Abstimmungsbericht für den Urnengang vom 13. Juni schreibt die Regierung, die Fams unterstütze den Gegenvorschlag zur Volksinitiative "Ja zur Luzerner Naturheilkunde". Diese Aussage sei nachweislich falsch. Der Regierungsrat kam am 26. Mai 2010 der Aufforderung einer Korrektur zuhanden der Stimmbürger nach und hielt in einer Mitteilung fest: Die Fams spricht sich in ihrer Stellungnahme für die Initiative zur Naturheilkunde aus und lehnt den Gegenvorschlag ab. |
| (Quelle: 20Minuten-Online vom 27. Mai 2010) |
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